Manar Buchladen Ihr Buchladen der anderen Art
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Sayaka Murata, Die Ladenhüterin

Noch eine faszinierende, eigensinnige Frauenfigur, noch eine Geschichte von Treue und - Ausdauer. Diesmal spielt die Handlung in Japan.
Ja, Keiko bleibt jahrelang dem Kombini - einem 24-Stunden-Supermakt - treu. Sie ist eben eine Ladenhüterin, fast unsichtbar, sie ist Teil des Inventars. Sie will und erwartet nichts anderes, sie ist mit ihrem Leben und Dasein zufrieden. Bis ein neuer Mitarbeiter kommt, der genau das Gegenteil von ihr ist. Arrogant, respektlos, und Keiko ist total durcheinander. Am Ende nistet er sich bei ihr ein, liegt Tag und Nacht in ihrer Badewanne, kritisiert sie, verachtet sie sogar, lässt sich von ihr unterhalten. 
Aber sie steht zu ihrer ihrer Entscheidung zu, will ihn nicht rausschmeißen.

Man fragt sich die ganze Zeit, wie Keiko ihn und so ein armseliges Leben ertragen kann, aber sie zeigt uns, dass sie es nicht anders will, sie ist mit ihrem Leben zufrieden.
Ich konnte nicht mehr aufhören, ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen.
Wenn man damit fertig ist, hat man den Eindruck, Keiko seit immer zu kennen, man kann sich über sie ärgern, aber man hat sie lieb und respektiert ihre Entscheidung, so zu leben wie sie lebt. 

 

Bernhard Schlink, Olga

Olga, eine starke, eigensinnige, treue, faszinierende Frau, die für ihre Liebe lebt und die Hoffnung nie aufgibt.

Wie in allen Romanen von Berrnhard Schlink geht es nicht nur um die Personen, sondern auch um die Personen in der deutschen und Weltgeschichte: Kaiserzeit, den deutschen Militäreinsatz in Deutsch-Südwestafrika, die zwei Weltkriege. 
Sie liebt einen Mann, der sie zwar auch liebt aber nicht in der lage ist, bei ihr zu bleiben und eines Tages aufbricht, um die Arktis zu erkunden. Er kommt nie wieder, aber sie verliert die Hoffnung nicht. 
Sie schreibt ihm wunderschöne Briefe, die aber unbeantwortet bleiben, bis sie eines Tages bei einem Antiquitäten-Händler wiedergefunden werden. 
Die Kritiker äußern sich oft negativ über diesen Roman, aber ich finde ihn sehr gut.
Journalisten und Kritiker lesen ihn sehr wahrscheinlich aus einem historisch-wissenschaftlichen Blickpunkt, aber ich bin der Meinung, man muss ihn als ein sehr gutes literarisches Werk betrachten und ich empfehle ihn allen, die gute Literatur lieben.

Was bleibt sind wir von Jill Santopolo
Noch ein Buch, das ich fast ohne Pause gelesen habe.
Ein junges Paar. Sie lieben sich, aber er muss weg, er muss seine Leidenschaft ausleben: Fotografieren. Nicht gemütlich fotografieren, Kunst machen, sondern Krieg und Elend zeigen und denunzieren.
Er lebt gefährlich, in Afghanistan, Syrien, Palästina... er fortografiert.
Ab und zu bekommt sie eine Mail. Sie lieben sich. Sie treffen sich, wenn er mal wieder in New York ist, auf dem Flughafen, in einem Café.
Sie ist verheiratet, sie liebt ihren Mann, aber sie liebt noch (mehr) ihren Ex-Freund. Der Ehemann ist ganz anders, nicht so feinfühlig, er versteht sie nicht immer, versteht nicht ihre Liebe zu ihrem Beruf.
Die Geschichte ist zum größtem Teil im Präteritum geschrieben, was mich am Anfang ziemlich irritiert hat. Sie war nicht einfach zu lesen, der Stil schien mir ziemlich gekünstelt, aber ich habe mich daran gewöhnt, je weiter ich las.
Am Ende... ist alles klar.
Traurig, aber trotzdem sehr schön
Mehr sage ich nicht.

Sonntags Tod von Carla Berling
Es ist der zweite Band nach "Mordkapelle", aber eigentlich ist es der erste Teil.

Da habe ich nicht lange gezögert, sobald das Buch da war, habe ich es angefangen. Es hat sich gelohnt
Er ist genau so spannend wie Mordskapelle. Da erfährt man die Familienverhältnisse, die beiden Tanten sind uns noch fremd. 
Drei Morde, die Schulfreundin Verena, von ihrem Mann ermordet, der selbst Selbstmord begeht, und ein ehemaliger Obdachloser, der in seiner verwahrlosten Wohnung tot aufgefunden wird. Ira Wedekind ist dabei, wenn die Polizei den Toten entdeckt. Es ist ein schlimmes Erlebnis, und es wird noch schlimmer, als sich herausstellt, wer det Tote ist.
Das Buch ist bis zur letzten Seite so spannend, dass man nicht aufhören kann.

 

Carla Berling:  Mordkapelle

Das Buch lag fast 2 Wochen neben meinem Bett mit anderen Büchern, die ich gerade lese oder lesen will. Ich konntre mich noch nicht entscheiden, denn ich bin nicht unbedingt eine Krimi- oder Thriller-Leserin.Aber als Buchhändlerin muss/soll ich versuchen, so viel wie möglich zu lesen, und vor allem nicht einseitig.
Es war keine gute Idee, "Mordskapelle" anzufangen, denn ich konnte nicht mehr aufhören.
Der "schöne Heinrich", den alle in der Stadt so lieb, freundlich und nett finden, war mir überhaupt nicht sympathisch. Ich mochte ihn von Anfang an nicht.
Ich denke, Carla Berling mag ihn auch nicht besonders, weil sein grausamer Mord mich als Leserin nicht so berührt hat.
Ich muss auch sagen, sie hat den Mord ziemlich knapp und beinahe sachlich beschrieben. Aber die anderen Personen des Romans sind so lebendig und bildhaft beschrieben, man hat den Eindruck, sie zu kennen. Die beiden alten Tanten - zwei originelle Figuren - könnten Familienmitglieder sein, so lustig und sympathisch wie sie sind.
Die Familie Hahnwald... naja... man erfährt nach und nach, wie der "schöne Ludwig" war und wundert sich nicht mehr, dass er ermordet wurde, aber von wem? Man ahnt es, man ist fast sicher, aber die Reporterin Ira will uns nicht so schnell verraten lassen, wer der Mörder ist, also folgt man ihr in ihren Recherchen. Als Ira durch das Fenster schaut und laut schreit, konnte ich ihren Schrei hören und ihr entsetztes Gesicht sehen. Ich wusste nur nicht, was sie gesehen hatte und die Spannung hielt bis zuletzt an. Genauso bei ihrem Aufwachen im Krankenhaus nach dem Überfall.
Carla Berting ist es wirklich gelungen, sowohl die Personen als auch die Handlung sehr lebendig und anschaulich darzustellen.
Ich könnte noch lange über das Buch berichten, aber ihr müsst es selbst lesen. Ich kann es euch empfehlen, so wie ich es meinen Kunden weiterhin empfehlen werde.
 

20.Februar 2014
John Steinbeck, Früchte des Zorns

Ein Klassiker der Kinderliteratur

 

Die Hasenschule

Ein lustiges Bilderbuch

Albert Sixtus

9783480400119

Esslinger Verlag

Matthias Willenbacher
Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin .  
Denn die Energiewende darf nicht scheitern!
 
 
Es klingt wie der typische American Dream : Von der Zwei-Mann-Bude zum Weltunternehmen, vom Pfälzer Bauernsohn zum Chef von 1.800 Mitarbeitern. Doch der wahre Traum des Matthias Willenbacher ist ein anderer: Eine Welt ohne Atommüll und Kohlestaub. Sein Ziel: Eine Entscheidung für 100 Prozent erneuerbare Energien - und zwar sofort. Nur eine Person kann die Weichen dafür stellen: Angela Merkel. Deshalb macht er der Kanzlerin ein unmoralisches Angebot . Lässt die Kanzlerin sich darauf ein, dann wird er seine Firma mit Milliardenumsatz verschenken.
Lernen Sie den Gründer und Eigentümer des Energieunternehmens juwi näher kennen. Gehen Sie mit ihm auf eine Zeitreise durch die Energiewende, über Kontinente, von Windrädern in Costa Rica zu Solaranlagen in Eritrea. Willenbacher schildert seine vielfältigen Erlebnisse mit Politikern, und er markiert in seinem Masterplan die Eckpunkte eines neuen Energiesystems.
 
2013, 160 S.  
m. 20 Abb. Kartoniert .  
978-3-451-30926-7
9,99 €
 
 

Elternakademie

Diese direkte Leseförderung, die Schulung der Eltern, fördern insgesamt 13 Kinderbuchverlage, darunter Baumhaus, Beltz, Bibliographisches Institut, Bloomsbury, Carlsen, S. Fischer, Gerstenberg, Herder, Loewe, Oetinger, Ravensburger, Rowohlt undSchroedel. An Hand von Büchern dieser Verlage wurde ein Kanon entwickelt, der von Sehen, Hören, Sprechen lernen bis hin zum sozialen Lernen und der Entwicklung zur Schulfähigkeit reicht.
Die Aktion wird vom Bücher-Medien-Magazin HITS für KIDS des Rüsselsheimer Buchhändlers und Journalisten Hans J. Jansen ins Leben gerufen und ist bundesweit angelegt.  
HITS für KIDS, Mainstr. 2, 65462 Gustavsburg, Redaktion@hitsfuerkids.de 

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10 Jahre Manar Buchladen

Elternakademie

In der Kita Villa Kunterbunt
Zusammen mit Hits für Kids
Am 13.10. 2015

Welttag des Buches
23. April

Lesetüten

Welttag des Buches 2014

23. April 2014

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